UNSERE
UNTERSUCHUNGEN

Wir unterscheiden Standarduntersuchungen, bei denen wir nach festen Vorgaben (Protokollen) untersuchen. Diese können Sie in der Regel jederzeit ohne vorherige Absprache mit uns terminlich vereinbaren.
Bei Spezialuntersuchungen müssen wir genauer auf Ihre Bedürfnisse eingehen und dahingehend unser Protokoll anpassen. Diese erfordern in der Regel eine besondere Zusammenarbeit mit Ihnen, damit wir bei der Untersuchung bestmöglich auf Ihre Bedürfnisse und Probleme eingehen können.
Fragen Sie einen unserer Mitarbeiter und wir werden stets bemüht sein Sie zuvorkommend und kompetent zu beraten.

KOPF

HALS

STERNOKLAVIKULARGELENK

SCHULTERGELENK

OBER- UND UNTERARM

HAND- UND FINGERGELENKE

THORAX

WIRBELSÄULE

ABDOMEN

BECKEN

HÜFTE

ILIOSAKRALGELENK

ELLENBOGEN

OBER- UND UNTERSCHENKEL

KNIE

FUSS- UND SPRUNGGELENK

STANDARD-UNTERSUCHUNGEN

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K
KOPF
Die Standard-Untersuchung mittels Magnetresonanztomographie (MRT) ist die des Kopfes. Zum einen wurden die ersten Untersuchungen am Menschen mit MRT am Kopf durchgeführt, zum anderen leiten sich die wesentlichen Untersuchungstechniken von solchen des Kopfes ab. Ob es sich nun um Basisuntersuchungen oder spezielle Untersuchungen handelt, immer stellt bei Kopfuntersuchungen die MRT die Methode der Wahl dar. Bei allen Untersuchungen des Kopfes liegt dieser im Zentrum des Magneten in einer speziellen Untersuchungseinheit der sogenannten Kopfspule. Üblicherweise wird in Rückenlage untersucht. In Ausnahmefällen kann auf eine Spule verzichtet werden.

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H
HALS
Die Halsweichteile können sowohl mit MRT als auch CT untersucht werden, wobei MRT-Untersuchungen in einem höheren Maße die Zusammenarbeit mit dem Patienten erfordert und deutlich länger dauern als CT-Untersuchungen. CT-Untersuchungen des Halses vermitteln ausschließlich morphologische Informationen. Weder kann die KM-Dynamik wegen der relativ hohen Organdosis der Schilddrüse aus strahlenschutzrechtlichen Gründen durch Untersuchungswiederholungen genutzt werden noch sind Aussagen zur Malignität über rein morphologische Kriterien hinaus möglich. Bei allen Untersuchungen des Halses liegt der Patient auf dem Rücken im Magnetzentrum und die Halsweichteile sind von Spulen bedeckt. Kontrastmittel ist unbedingt notwendig.

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T
THORAX
Die Brusthöhle wird in der Regel mit CT untersucht wobei Lungengerüsterkrankungen die Hauptindikationen darstellen. Aber auch mittels MRT kann die Brusthöhle aussagekräftig dargestellt werden. Insbesondere können Lungengefäße, das Mediastinum (Mittelfellraum) sowie Pleura (Brustfell) und Brustwand dargestellt werden. Lungentumoren können ab einer Größe von 3 mm sicher erkannt werden. In der Regel liegt der Patient im Zentrum des Magneten in Rückenlage.

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St
STERNOKLAVIKULARGELENK (SCG)
Dieses Gelenk das Brustbein und Schlüsselbein verbindet kann bei Unfällen verletzt werden oder entzündlich oder tumorös verändert sein. In allen Fällen stellt die MRT die Untersuchungsmethode der Wahl dar. Der Patient liegt hierzu im Magnetzentrum in Bauchlage auf einer Oberflächenspule).

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W
WIRBELSÄULE
Alle Erkrankungen des Rückenmarks oder seiner Häute sowie der Zwischenwirbelräume (Bandscheiben) stellen MRT-Indikationen dar, das heißt, dass diese unbedingt mit MRT untersucht werden sollten. Zum einen sind mit keiner anderen Methode die Strukturen und deren Veränderungen auch nur annähernd so aussagekräftig und detailliert darstellbar und zum anderen Methode können zunehmend auch funktionale Systeme untersucht werden. Bei HWS und BWS-Untersuchungen ist der Patient im Magnetzentrum, bei LWS-Untersuchungen liegt der Kopf am unteren Magnetende. In der Regel wird in Rückenlage und mit den Füßen voran untersucht wobei die Spule im Tisch integriert ist.

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I
ILIOSAKRALGELENK (ISG)
Indikationen für Untersuchungen der Iliosakralgelenke (ISG) stellen vor allem entzündliche Erkrankungen des rheumatischen oder pararheumatischen Formenkreises dar sowie unklare Schmerzsyndrome dieser Körperregion. Untersuchungen des ISG sind immer eine primäre MRT-Indikation da nur so die spezifischen entzündlichen Veränderungen mit Hilfe dynamischer KM-Untersuchungen nachgewiesen werden können. Der Patient liegt in Rückenlage die Füße voraus mit dem Kopf am unteren Ende der Magnetöffnung. Die Untersuchungsspule ist im Tisch integriert.

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Ar
OBER- UND UNTERARM
Grundsätzlich stellen alle Untersuchungen von Ober-, sowie Unterarm primäre MRT-Indikationen dar. CT-Untersuchungen können ergänzend sinnvoll sein wenn es sich um posttraumatische Veränderungen handelt. Ultraschalluntersuchungen sind nur von sehr begrenztem Wert und können weder die Strukturen im Detail darstellen noch eignet sich das Schallreflektionsverhalten für die Beurteilung der zugrunde liegenden Pathologie hinreichend. Der Patient liegt auf dem Bauch, den Arm nach vorne gestreckt der seinerseits von Spulen teilweise oder ganz bedeckt wird. Bei Untersuchungen des Oberarms liegt der Kopf des Patienten innerhalb des Magneten, bei Untersuchungen des Unterarmes am äußeren Magnetende.

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Sch
SCHULTERGELENK
MRT-Untersuchungen des Schultergelenks sind bei unklaren Schmerzsyndromen, posttraumatisch, bei Entzündungen und bei Tumorverdacht indiziert. Bei Schmerzsyndromen überlagern sich oft Schmerzen im Schulterbereich mit solchen im Bereich der HWS sodass hier das diagnostische Vorgehen vorher besprochen werden sollte. Doppeluntersuchungen sind zu vermeiden da sie die Untersuchungsdauer und das Auftreten bewegungsbedingter Artefakte erhöhen. Untersucht wird in Rückenlage wobei die Spulen das Schultergelenk direkt abdecken. Der Patient liegt im Magnetzentrum mit dem Kopf voran.

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E
ELLENBOGENGELENK
Für das Ellenbogengelenk gelten die gleichen Indikationen wie das Schultergelenk nur ist die Untersuchungsposition eine andere. Es hat sich bewährt in Bauchlage zu untersuchen (Seitenlage ist deutlich instabiler) wobei der Arm ausgestreckt ist und der Kopf zur Gegenseite gedreht gelagert wird. Der Kopf ist innerhalb des Magneten.

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Ha
HAND- UND FINGERGELENKE
Zwar kann die gesamte Hand mittels einer Spule vollständig untersucht werden, da aber eher spezielle Fragestellungen überwiegen bevorzugen wir sogenannte Mikrospulen mit denen in kürzerer Messzeit detailgenauere Untersuchungen möglich sind. Das ist insbesondere auch deshalb wichtig da vergleichbar dem Ellenbogengelenk, in der für den Patienten eher unbequem in Bauchlage mit zur Seite gedrehtem Kopf untersucht werden muss. Die Lagerung der Finger ist mit der der Hand vergleichbar, nur müssen die Finger zur Vermeidung von Bewegungsartefakten gut fixiert werden.

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Ab
ABDOMEN
Untersuchungen des Bauchraums können sowohl mit CT als auch MRT durchgeführt werden. Während die räumliche Auflösung bei CT-Untersuchungen grundsätzlich höher ist kann das MRT sehr viel differenziertere Informationen über die Ursachen der Erkrankungen liefern, wobei aber in jedem Fall eine gute Zusammenarbeit mit dem Patienten notwendig, sodass die Untersuchungen individuell zu handhaben sind. Da die Fahrtüchtigkeit ist nach der Untersuchung eingeschränkt ist sollten die Patienten in Begleitung zur Untersuchung erscheinen. Für Untersuchungen Abdomens liegt der Patient im Gerätezentrum und ist mit der zur Untersuchung notwendigen Spule abgedeckt.

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B
BECKEN
Für Untersuchungen des Beckens gilt in gleicher Weise das sowohl mit CT als auch MRT untersucht werden kann. Während aber Ultraschall sehr von den Untersuchungsbedingungen und der Erfahrung des Untersuchers abhängt und daher mehr einer allgemeinen diagnostischen Übersicht dient erlauben CT und MRT eine sehr exakte und immer auch nachvollziehbare, standarisierte Bildgebung. Je nach Fragestellung kann es sinnvoll sein bei den Magen-/Darmtrakt zu kontrastieren. Eine Kontrastmittelgabe ist in der Regel sinnvoll. Der Patient liegt innerhalb des Magneten in Rückenlage, bei Platzangst kann auch mit den Füssen voran untersucht werden, wobei dann der Kopf außerhalb des Magneten verbleibt.

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S
OBER- UND UNTERSCHENKEL
Ober- und Unterschenkel werden untersucht wenn die Untersu-chungsregion über einzelne Gelenkabschnitte hinausgeht. MRT ist CT und Ultraschall überlegen wobei Verlaufskontrollen auch mittels Ultraschall sinnvoll sein können. Indikationen sind vor allem posttraumatische Verletzungen der Muskeln und Sehnen sowie Darstellungen der Gefäß- und Nervenverbindungen sowie bei Tumorverdacht oder Entzündungshinweisen. Der Patient liegt in der Regel auf dem Rücken wobei der Kopf ist außerhalb des Magneten gelegen ist. Je nach Fragestellung wird mit ganz- oder teilbedeckenden Oberflächenspulen untersucht.

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HÜFTGELENK
Die Hüftgelenke sowie die umgebenden Muskeln und deren Ursprünge und Ansätze, vor allem der großen Gefäß- und Beinmuskeln werden erfasst. Als Faustregel kann gelten das jedes Gelenk am besten einzeln untersucht wird sonst sollte ein MRT des Beckens erfolgen. Das spart Messzeit, die für eine detailgenauere Untersuchung besser genutzt werden kann. Für die Untersuchung wird der Patient auf dem Rücken gelagert wobei der Kopf am Magnetausgang gelegen ist.

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Kn
KNIEGELENK
Die häufigsten Gelenkuntersuchungen betreffen das Kniegelenk. Das Kniegelenk war auch die erste Standardgelenkuntersuchung und stellt damit die klassische Gelenkuntersuchung dar. Klassische MRT-Indikationen sind Meniskusverletzungen und Erkrankungen sowie posttraumatische Knorpeldefekte und Bandverletzungen sowie Verletzungsfolgen der Kniescheibenregion. Im Rahmen von Gelenkknorpelverschleiß (Arthrosen) können entzündliche Wassereinlagerungen des Knochens zu starken Schmerzen führen die im Wesentlichen die Indikation zum Gelenkersatz (Prothese) darstellen. Außerdem können Durchblutungsfolgen die oft Knorpeldefekte nach sich ziehen im MRT sichtbar gemacht werden. Tumoren können nicht nur morphologisch dargestellt, sondern oft ursächlich beurteilt einer bestimmten Erkrankungseinheit (Entität) zugeordnet werden. Der Patient wird auf dem Rücken mit den Füßen voran gelagert und das Knie wird in einer speziellen Spulenvorrichtung untersucht. Der Kopf des Patienten liegt außerhalb der Magnetöffnung.

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F
SPRUNGGELENK UND FUSS
Während das obere Sprunggelenk immer standardisiert untersucht werden kann und allenfalls spezielle klinische Aspekte bei speziellen Bandverletzungen berücksichtigt werden müssen, muss beim Mittel- und Vorfuß sehr viel mehr klinisch orientiert also individuell untersucht werden. In allen Fällen liegt der Patient mit dem Kopf außerhalb der Magnetöffnung.

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Mammographien sind Röntgenuntersuchungen der Brust (Mamma) mit dem Nachteil der Strahlenbelastung (nicht unerhebliche Organdosis). Ultraschalluntersuchungen haben eine geringere Nachweisempfindlichkeit als MRT (geringere Sensitivität) und können die zugrunde liegenden Veränderungen nicht hinreichend differenzieren (geringe Spezifität) und sind deshalb vor allem ergänzend sinnvoll um zystische Läsionen abgrenzen zu können die mit Ultraschall sehr gut nachweisbar sind.
Tumoren und Entzündungen stellen Indikationen für MRT-Untersuchungen der Brust dar. Mittels MRT ist es hierdurch nicht-invasiv mit Hilfe spezieller Techniken (Perfusion und Diffusion) möglich zwischen gut- und bösartigen Tumoren zu unterscheiden wodurch unnötige Biopsien vermieden werden können. Die MRT-Untersuchung muss mit Spezialspulen in Bauchlage erfolgen, die Organöffnungen sowie Fixierungshilfen für die recht aufwendige Lagerung haben. Da die Brust im Magnetzentrum liegen soll sind Kopf und Oberkörper innerhalb des Magneten.

Grundsätzlich können alle Gefäße im MRT dargestellt werden. Es gibt hierfür unterschiedliche MRT-Techniken die entweder Kontrastmittel (T1-Effekt) und kurze Untersuchungszeiten benötigen oder kontrastmittelunabhängig erfolgen, dafür aber deutlich längere Messzeiten benötigen. Als Grundregel kann gelten: Sollen große Körperabschnitte (Extremitäten mit oder ohne Körperstamm) untersucht werden dann sind hierzu KM-abhängige Techniken besser geeignet, sollen hingegen sehr kleine Gefäße untersucht werden (Kopf) und steht Zeit zur Verfügung, spielen also Bewegungsartefakte eine untergeordnete Rolle dann sind KM-unabhängige Techniken (TOF und PCA) die besseren Methoden.

Die aus dem Rückenmark abgehenden Nerven (periphere Nerven) sowie die Nervenbündelungen (Hals-/Arm-, sowie Beckenplexus) können nur mittels MRT dargestellt werden. Sowohl der Verlauf, als auch die Funktion können hierbei beurteilt werden. 3D-Darstellungen haben hierbei erhebliche Vorteile da nur so die Strukturen hinreichend voneinander abgegrenzt werden können. Spezielle Erfahrungen und Nachverarbeitungsprogramme sind hierzu allerdings notwendig da kommerziell zur Verfügung stehende Software nicht ausreicht. CT und Ultraschall stellen hier keine gleichwertigen Alternativen dar wenn gleich gerade der Ultraschall in der Anästhesie bei Plexus-Narkosen eine wichtige Rolle zukommt.

Hier sollen stellvertretend Prostata und Urogenitalsystem angesprochen werden. Grundsätzlich können die Nieren sowohl mit Ultraschall als auch CT untersucht werden. Während aber mit beiden Methoden im Wesentlichen morphologische Kriterien erfasst werden können mit der MRT heute auch hinreichend sichere Aussagen zur Art des Tumors getroffen werden. In beiden Fällen spielen Diffusion und in geringerem Umfang auch Gewebeperfusion eine besondere Rolle. Durch die KM-Dynamik können Aussagen über die veränderte Gewebedurchblutung getroffen werden.

Auch Untersuchungen von Magen- und Darmtrakt sind im MRT möglich. Insbesondere Untersuchungen des Dickdarms (sogenannte Kolonoskopie) sind hierbei aber sehr von vorbereitenden Maßnahmen (abführende Maßnahmen) und der Zusammenarbeit des Patienten während der Applikationsphase abhängig, also während das Kontrastmittel rektal verabreicht wird. Es ist deshalb notwendig die geplante Untersuchung vorher zu besprechen. Alternativ kann die Untersuchung mittels CT durchgeführt werden wobei das Darmlumen (indirekte Technik, da nicht die Darmwand selbst dargestellt wird wird) als Innenansicht der Darmoberfläche und von dieser ausgehende und nach innen vorwachsende Tumoren zwar räumlich höher aufgelöst werden können als dies im MRT möglich ist. Da aber die Darmwand selbst sowie die Umgebungsstrukturen im CT im Vergleich zur MRT eine deutlich schlechtere Kontrastauflösung haben, können die Darmwand sowie von ihr ausgehende oder innerhalb dieser wachsende Tumoren leichter über-sehen werden können. Zudem ist die Strahlenbelastung (hohe Organdosis) zu berücksichtigen. Alternative Routinemethoden stellen die Endoskopie, bei der mittels Lichtoptik untersucht wird und invasiv, bei also auch Verletzungen auftreten können und die aber sowie bei elongiertem (verlängertem und gewundenem) Dickdarmstrukturen erschwert bis unmöglich sein kann sowie der KE dar (Kolon-Doppelkontrasteinlauf, eine Röntgen-Untersuchung mit hoher Strahlenbelastung).

DWI, DTI, WBDI sind Diffusionstechniken bei denen die sogenannte Brown'sche Molekularbewegung, im speziellen Falle die biologische Diffusion im Mittelpunkt der Technik steht. Freie Moleküle können sich im Außenzellbereich (Extrazellulärraum) entsprechend dessen Volumen ungerichtet frei (anisotrop) oder entlang vorgegebener Strukturen gerichtet (isotrop) mit einer messbaren Geschwindigkeit (mm2/s) bewegen. Es können so bei anisotroper Diffusion Rückschlüsse auf die Zellgröße bzw. die Größe des Extrazellulärraums (Zwischenzellraum) über die Geschwindigkeit mit der sich die Moleküle entlang von Konzentrationsgradienten bewegen gezogen werden. Verändert sich das Volumen des Extrazellulärraums was bei charakteristischen Veränderungen der Zellverbände zu undifferenzierten, in der Regel kleineren sich schneller teilenden Zellen hin (Tumorzellen) der Fall ist und auf Malignität hinweist kann dies mittels Diffusion gemessen werden (ADC-Werte erniedrigen sich und mit steigendem B-Wert treten Signaländerungen auf). Liegt hingegen gerichtete Diffusion (isotrope Diffusion) vor (z. B. im Nervensystem entlang der Nervenfasern) kann die Geschwindigkeit entlang dieser Strukturen (axiale Diffusion) oder auch entgegen (radiale Diffusion) gemessen werden was eine Aussage über die Intaktheit der Fasern (Axone) sowie der, diese umgebenden Membranen (Myelinscheiden) ermöglichst. Anwendungsbeispiele wurden genannt: Onkologie und Neurologie sowie Lymphknotenstaging im Rahmen der Onkolologie.

Bewegungsdarstellungen sind im MRT im Bereich der HWS, BWS sowie LWS möglich wobei aber bestimmte technische Hard- sowie Software, die üblicherweise firmenseitig nicht zur Verfügung steht notwendig ist. Diese Untersuchungen können bei uns angefragt und demnächst auch durchgeführt werden.

Metallimplantate: Implantate können im MRT untersucht werden wenn spezielle Sequenzen (Softwareprogramme) verwendet werden wobei die Güte der Metallunterdrückung aber grundsätzlich vom Legierungsanteil der verwendeten Implantate abhängt. Auch dies kann bei uns vorher angefragt und Untersuchungen mit Metallsequenzen durchgeführt werden.

Hirnfunktionsuntersuchungen (BOLD, Perfusion, Volumetrie) sind im MRT möglich, Perfusion und Volumetrie auch im CT.

3D-Volumendarstellungen aller Organe: Sind bei Knochen im CT sonst besser im MRT möglich. Die Anzahl der Voxel (Volumenelemente die segmentiert wurden) können bestimmt werden und damit die Strukturen zudem quantifiziert werden. Werden einzelne Strukturteile gezielt erfasst (segmentiert) können diesen Farben und damit Volumina zugeordnet werden die dann weiter nachverarbeitet werden können (Strömungsmodelle etc.). Auch hier können wir Ihnen Auskunft geben was möglich ist.

Bei BOLD-Untersuchungen (Blood level dependend) können zwischen sauerstoffreichem (Oxyhämoglobin = diamagnetischem also nicht magnetischem) und - sauer-stoffarmen (Desoxyhämoglobin = paramagnetischem also magnetischem) Blut bestehenden kleinen Feldgradienten (magnetische Unterschiede) gemessen und mittels spezieller Softwarenachverarbeitung so verstärkt werden das diese als Signalunterschiede sichtbar gemacht werden können. So können Hirnfunktionen untersucht werden wenn die Areale über spezielle Aufgaben (Paradigmen) aktiviert werden. Es können so unterschiedlichste neuronale Aktivitäten untersucht werden wenn die Paradigmen entsprechend verändert oder anders ausgedrückt auf die funktionalen Bedürfnisse dieser Zentren hin angepasst also optimiert werden. Indikationen bestehen in der Neurochirurgie (Gehirnchirurgie) um funktionale Areale markieren und damit schützen zu können. In der Neurologie und Psychologie um Hirnareale und deren Funktionen besser verstehen zu lernen. Eine zunehmende Rolle könnten diese Techniken darüber hinaus auch bei Suchterkrankungen und dementiellen Erkrankungen in Zukunft erlangen (z. B. der Alzheimer´schen Krankheit). Entsprechende wissenschaftliche Hinweise gibt es. BOLD-Untersuchungen und deren Indikationen können bei uns erfragt werden.

Perfusions-Untersuchungen geben Auskunft über die Gewebedurchblutung und spielen in der Onkologie und bei Gefäßerkrankungen des Gehirns eine Rolle. Die speziellen Indikationen für diese Untersuchungen können bei uns erfragt und die Untersuchungen selbst bei uns durchgeführt werden. In gleicher Weise trifft dies für auch für Volumetrien, also die Ausmessung und Inhaltsbestimmung von Strukturen zu. Solche Untersuchungen können vor allem im Bereich des Gehirns indiziert sein. Auch hier können die Indikationen für solche speziellen Anwendungen bei uns erfragt werden und die Volumetrie selbst durchgeführt werden.